Gedanken Unendlich

by GRAFI

supported by
/
  • Streaming + Download

     

  • Compact Disc (CD) + Digital Album

    Limitiert auf 100 Exemplare
    Handnummeriert und im schicken Digipak
    Zugreifen!

    Kein PayPal? Kontakt: gedankenunendlich@gmail.com

    Includes unlimited streaming of Gedanken Unendlich via the free Bandcamp app, plus high-quality download in MP3, FLAC and more.
    ships out within 2 days
    edition of 100 

      €5 EUR

     

1.
03:04
2.
03:47
3.
4.
03:18
5.
03:56
6.
03:29
7.
8.
04:34
9.
05:05
10.
01:37

credits

released October 25, 2013

Alle Songs gemischt von Drummy Darko & Grafi
Alle Songs gemastert von Drummy Darko @ Lucky Sound
www.lucky-sound.com

Fotos von Ruby (miss.ruby91@gmx.de)
Layout von Grafi & Illustrious (thisisillustrious.wordpress.com)

(c) 2013

tags

license

all rights reserved

about

GRAFI Berlin, Germany

contact / help

Contact GRAFI

Streaming and
Download help

Track Name: Grafi
CHORUS:

Die Leute fragen „Sag wie, heißt du?“
Ich sag „Grafi – Grafi – Weißt du…!?"
wenn dir jemand dumm kommt machs wie ich,
spucke Worte durch die Zähne und beiß zu!“

Vers 1:
Ich trete aus dem Licht
Ohne Knete aber mit Bleistift
Zeilen treffen so wie ein Blick
Teilen Messages mit wie
Brieftauben von einer zur nächsten City
Ich schicke dir meine Texte per Luftpost über schwarze Krähen
Bin verbunden mit den Schatten, kein Gott dieser Erde kann mich zähmen
Kein König mich stürzen,
Kein Phönix mich überfliegen,
Leute halten sich für überlegen, doch müssen überlegen,
wie sie vor mir fliehn

Seh mich an – Ein Lauch
Doch Wut im Bauch
Hungrig, scheiß hungrig
Mein Blut ist blau
Grafi – Grafi
cool und frisch wie der Morgentau
zieh durch die Welt und frisst die Sorgen auf

CHORUS

Vers 2:
Grüße gehen raus an meine Homies
An Baroni von Stoni, Drummy Darko, Malti und an Toni
NICHT AN EUCH, denn ihr seid nur ne Kopie
Tragt alle Obey ich lieber für Umme Caps von Obi.
Unter der Robe, so wie Obi Wan Kenobi
Trage ich mein Mic - Vollprofi
Die Rückkehr der Szene Ritter
seid ihr nicht
Tränen sind bitter,
wischt sie euch aus dem Gesicht
Weint nicht,
nur weil ihr scheiße seid wie Freiwild
Bei euch reimt sich nichts und der Flow hat kein Timing
Weint nicht,
Das Leben hat noch mehr zu bieten,
auch für Nieten gibt es Nächstenliebe,
Spiel das Lied und rauch dein Weed, yeah
Weint nicht,
du und deine Crew ihr seid peinlich
Eure Flows nur kleine Fische, ich dagegen ein Haifisch
Weint nicht,
Sondern verlasst das Meer,
(macht Platz für mich) zum Takt der Snare (yeaah)

CHORUS
Track Name: Krone
Vers 1:

Du gehst aufs Klo und denkst du bist big in Business
Das Produkt was du auf den Markt wirfst ist Shit, und nicht fresh
Den ganzen Tag träumst du von Bein´ rich und dick Cash
Doch man erntet was man sät und deine Saat ist nicht echt

Du säst statt RAPS schlechte Raps
genmanipuliert mit Text und Beats
kopiert von anderen MC´s
gekreuzt mit Wackness und Feats,
die keine Aufmerksamkeit verdien

Idiot – Häng dich an die Boxen, hör mich flown
Ich spucke Säure durchs Mikrofon,
erzeuge eine Oxidation
G. R. Alpha / F zudem I
mit wahren G´s – hast du dich noch nie rumgetrie´m
Erzähl mir nichts von Blockshit
wenn duuu – vor deinem Collegeblock sitzt,
den Stift spitzt und Mutti dir einen Keks bringt

Rap ist ein Dschungel und ich folge meinem Instinkt,
wie ein wildes Tier, du dagegen weißt im Urwald nicht wohin,
bist blind - Egal ob rechts ob links, Kein Weg führt irgendwohin,
Du läufst nach Norden, nach Süden, doch es macht keinen Sinn
Du bist kein Star, niemand holt dich hier raus
Niemand hebt dich hier, wenn du fällst, wieder vom Boden auf
Ich kämpfe mich durch die Bäume, während ich die Chronik rauch,
Besiege King Kong, erklimme den Thron und setze mir die Krone auf

Chrous:


Die Krone gebührt dem Graf,
Deine Ikone geht ins Grab

Das Zepter in meiner Hand,
Der Thron bestickt mit schwarzem Samt

Die Krone gebührt dem Graf
Deine Ikone geht ins Grab



Vers 2:
Da wo das Licht brennt,
Der goldene Glaaaanz
Dir die Sicht nimmt,
Die Ohren gebaaaannt,
vom Sirenen-ge-saaang
Sitze ich mit,
diesem „Du bist Nichts“-Blick

Von Löwen bewacht
Tag und Nacht,
mit Tönen verbracht,
und dröhnendem Bass
Selbst damals auf der Blockflöte,
war ich mehr als
ihr Vögel
beim rappen im Takt
Und niemals hielt ich mich für den Übermensch
Ihr sagt – das WENN ihr mal ne show spielt die ganze Bühne brennt
Und ja – keiner kann bei euer Show still stehn,
denn im Stehen lässt es sich schlecht peeenn´...
Und ja – weil ich so fresh bin
trinken Rapper meinen Schweiß und sagen,
„Schmeckt nach Straaawberry-Peppermiiiint“

In der Hoffnung das ihre Skills dann besser sind,
Doch leider kann man mich nicht nicht klonen,
Heiße Lava, fließt durch meine Strofen
Wenn ich zu stoned bin, fliege ich zum Mars!
Seid ihr schonmal geflooogen?
Ihr steht grundlos auf Dreiecke, ich fresse Toblerone!
Nur dem Graf gebührt die Krone
Track Name: Sommernächte
Leih mir dein Ohr
und steige empor
in die Weiten bevor
der Alltag dieser Welt dich kalt macht
als wärst du zu Eis gefrorn
Jeden Morgen dieser gottverdammte Wecker,
und jeden – Mogen die Post mit Mahnungen, Papierkrieg mit Blättern
Jeden Tag die selbe Frage „Wie wird das Wetter?“
Rennend in die Bahn quetschen mit Seitenstechen – ohne Messer
All diesen Mist, jetzt vergessen,
Blick ins Licht, nur nicht stressen
Sonnenbrille auf
Telefon ist aus
Kopf – frei – bin – weit – fort – an eim – Ort – den kein – Wort – beschreibt
Und ich schwebe zwischen Zeit und Raum
Zwischen Geist und Traum
Sorgenfrei, die Last abgeworfen wie einen Brocken Blei
Sonnenschein gegen die Schneeflockenzeit
Es ist Sommer, Kalte Zeit vorbei – es wird kochend heiß!
Und wenn die Laternen angehn
genießen wir die Nachtluft
Während Menschen vor den Clubs anstehn
chillen wir in einer Sandbucht

Zucker Zeiten kommen und schlechte
verwehen im Wind
Und wir teilen Sommernächte
für ein Leben mit Sinn
Track Name: Kopfkino
Ich drehe die Zeiger,
belebe die Geister,
Kopfkino auf riesiger Leinwand
Noch nie war fliegen so einfach
Gedanken werden Bilder, Bilder werden Sätze
Gefühle werden Töne, Töne musikalische Schätze
Wenn ich beide vernetze entstehen übermenschliche Kräfte
Lausche meiner Geschichte,
Von 2013 zurück ins Jahr 1999
13 Jahre das Alter, das ist meine Geschichte, meine Geschichte
Ich schrieb Gedichte,
immer wenn mir was auf der Seele lag,
Gerade an eim schlechten Tag wenn es auch mal Tränen gab,
Schrieb Battletracks, packte all den Hass auf Zetteln und rappte den Text
Baute – Beats und
Klaute mir alle Taperecorder im Haus zusamm,
nahm das Casio Keyboard zur Hand,
drückte die Play und Record Taste des Blasters
und das Radio erfasste den Klang
Kopfnicken auf immer die selben Alben weil keine Kohle da war,
Zwischendurch recordete ich die Strofen oben im Zimmer bei meim Vater
Erst in schlechtem englisch, dann auf deutsch,
scheißegal ob ich dafür begabt war, „Fuck you Toys!“
Schrie ich ins Mic,
Ich liebte den Scheiß,
schrieb neue Lines,
Jeden Tag, in der Schule, im Bus
Im Skatepark mit den Jungs, Freestyles îm Stimmbruch
Battles mit Tricks auf dem Brett oder Raptechnik
das man zu schlecht is, gab es nich, aber Respekt
für den Mac der am besten is
Mitten im Wald, in einer Holzhüte sitzend mit Alk,
Instrumentals auf CDs bringen den richtigen Schall,

Nachts vor Kerzenlicht,
8 Kids, rappen, zuhörn, 16 Jahre alt,
sich messen wer am besten is
Wir chillten Abend für Abend,
auf unbefahrenen Straßen
Bastelten Beats und machten Aufnahmen
In der Schule dachte ich mir, was mach ich hier nur,
im Heim recordete ich mit nem Kumpel auf einer Vierspur,
Schrieben Texte, nahmen sie auf,
Flows und Sätze, aus dem Bauch raus,
Rapper lösten sich auf Papier zu Staub auf

Hausaufgaben
waren, für uns nur
lahmes Gequake
Lieber raus auf die Straße
Skateboardfaaahren,
Haze wegquarzen
Ob ROOR oder Ehle,
egal welche Marke,
Hauptsache Glasklar,
Eis plus 1 A Ware.
Alles nicht so gut, in so jungen Jahren,
Aber bereuen tu ich nichts,
Die Zeit unbezahlbar!
Und heute erfüll ich meine Pflicht.
CHORUS:
Die Zeit war schön
Die Zeit war sweet
Und alles was blieb:
Ein Mic, ein Beat
Die Bilder im Kopf,
die Lines die ich schrieb,
die Tracks auf den Tapes
und dieses Lied
Damals beste Freunde,
teilten diesen Moment
Die Wege getrennt,
Heute sind wir uns fremd

Jeder macht sein Ding
und es ist okee so,
Sind alle für etwas bestimmt,
auch ohne Credo.

Die Zeit war schön
die Zeit war sweet

Die Bilder im Kopf
und dieses Lied
Track Name: Magma
Vers 1

Schwarze Wolken am Himmel
Regentropfen und Blitze
Spiegeln sich in Pfützen
Schwarze Sneaker und Mütze
Ich laufe durch die Nachtstadt
Zwischen grauen Häusern und menschlichem Abfuck
Besoffen fühlen sich Menschen wie Hulk
Ihre Egos lassen mich kalt
Ihre Hohlköpfe knallen auf Asphalt
Selbstkontrollverlust auf Alk
Oder zuviel Koka, selbst Vita Cola
ist für diese Poser, zuviel
Ein Zug vom Blunt und sie fallen ins Koma
BÄÄÄÄM, ..geht mir alle aus dem Weg
Dank der Steroide seid ihr mit Pickeln übersäht
Kopf aus Sand, Arme aus Wasser,
100 Kilo Hantelbank, Fahne stinkt nach Muthafuckaa

CHORUS:
Ich bringe die Dunkelheit
Mit Krähen auf den Schultern
bis ihr alle verschwunden seid
Pentagramm auf schwarzem Umhang – Bambäbambäbam
Bringe die fuckin Dunkelheit
Ziehe Fäden durch die Münder bis ihr alle verstummt seid
Zünde Kerzen an,
stehe im Hexagramm – BamBaBamBaBam
Ich bringe die Dunkelheit
Mit Krähen auf den Schultern
bis ihr alle verschwunden seid
Pentagramm auf schwarzem Umhang – Bambäbambäbam
Bringe die fuckin Dunkelheit
Ziehe Fäden durch die Münder bis ihr alle verstummt seid
Zünde Kerzen an,
schieße mit der Handgun – BamBaBamBabam

Vers 2:

Und ich zünde mich an
Stecke mich selbst in Brand
Die Nacht erleuchtet gelb dann rot
Feuerbälle in meiner Hand
Alle Menschen planlos

Grafi Vulkano
Ich spucke Flammen,
Flüchtet panisch in den U-Bahnhof
Schießt Kugeln aus Knarren
Nichts kann meine Wut stoppen,
Sie brennt, brennt, brennt
Egal wie selten schnell ihr rennt
Die Feuerbälle von mir gelenkt
Wo ich stehe nur noch ein Krater
Gefüllt zu einem See aus Lava
Hitze entfacht vom Hass,
Liebe vom Hass bewacht

Midsection:

Ouh, Es löst sich die Erdkruste
in zigtausende Partikel auf
Ein flammendes Meer auf der Küste

Mein Herz entfacht von Schmerz und Hass,
Bin Herr der Macht, Tag wird zur Nacht
Alles soll brennen, brennen,
Alles vergänglich, und endlich
Nur meine Gedanken gehen gegen unendlich
Meine Gedanken unendlich
Und wenn alles verglüht ist, und nur noch Asche bleibt,
Ist da wo einst Licht ward, nur noch ewige Dunkelheit

CHORUS

Midsection
Track Name: Regen & Wind
Soviele Regen und Winde
zogen am Fenster vorbei neben dem ich nun sitze
Graue Wolken die in meinem Schädel sitzen
Brachten Gedankennebel und Blitze

Müde Augen
von zu langen Nächten
Kopf ist Matsch und
der Magen am stechen
Ich fühl mich ätzend – beschissen
Wir sagen es war eine geile Nacht
doch der Film ist gerissen
Soviele Regen und Winde
Das Blatt gefüllt mit Sätzen aus Tinte
Die Zeit geht ihren Weg ..hinein in die Stille
Nichts bleibt fürimmer
„YOLO“ ist nur ein KOTwort für Spinner
Ein Foto auf dem iPhone nur ein wortloses Flimmern
So sitzen wir zuhause, trostlos, in unseren Zimmern
Warten auf wahre Freunde und den kommenden Winter
Schreiben schlechte Songs und werden zu Dichtern
Mit großen Trommeln ertönt unser eigenes Gewitter
Durch die Adern pumpt das Blut
Hände kalt und faltig
Wenn man genauer hinsieht merkt man das man langsam alt wird
Soviele Regen und Winde
Über Berge und durch Täler – Richtung Himmel
Ich sehe bis zum Gipfel
Hart und steinig war der Weg
Bin alleine und ich steh
mit zwei Beinen hier im Schnee
Blicke nach unten
in den Abgrund der Vergangenheit
Beiß mir auf die Zähne denk mir
„Das ist meine Zeit“
Der Weg hierhin war meilenweit…



CHORUS:

Der Weg bis hierhin
War schwer doch ich bin
noch immer nicht am Ziel,
laufe gegen den Zenit
Der Nebel macht blind
Doch ich gehe bis hin
zur Spitze des Berges
durch Regen und Wind

Der Weg bis hierhin
War schwer doch ich bin
noch immer nicht am Ziel,
laufe gegen den Zenit
Der Nebel macht blind
Doch ich gehe bis hin
zur Spitze des Berges
sehe die Sterne durch
Regen und Wind
Track Name: Zwischen zwei Städten
Vers 1:

Zurück in der Stadt die mich schon kannte als Kind
Ja, sie weiß wer ich bin
kennt Menschen mit großen Herzen,
flammend, nicht am verglimm´

Egal wie lange man von hier weg war
Man könnte meinen es hätte sich nichts verändert
Bekannte Gesichter an jeder Ecke die grüßen
Die Stadtlichter, die Menschen, alles am glühen

Man hat das Gefühl
Hier in W.Ü.
bleibt alles beim Alten
Die Stadt die niemals verblüht

CHORUS:

Zwischen zwei Städten
Ständig am wechseln
Die eine ist dreckig
Die andere ein Fleckchen
Von Norden nach Süden
Von Osten nach Westen
Die eine ist mir treu
Die andere am brennen
An diesen zwei Städten
die mich an sich fesseln
Hängt mein Herz wie
goldene Halsketten
Von Sorgen und Lügen
und Sorglosen Momenten
Hin und her gerissen
Doch ich lasse mich nicht stressen!

Zwischen zwei Städten
Würzburg und Berlin
Fühl ich mich zuhause
Uuh, ich bin verliebt
Kann mich nicht entscheiden,
Muss ständig hin und her ziehn
Immer auf Reisen
zwischen Würzburg und Berlin

Vers 2:

Und die Zündkerze flammt
Das Benzin verbrennt
Der Wagen getankt
Vom Herzen gelenkt
Quer übers Land

Hinter Wäldern mit schönstem Grün
erheben sich hohe Häuser aus diesem Kostüm
Stadt aus Beton doch trotzdem die grünste Europas
Parks, Gras, Rauch ausatmen - steigt auf wie der Smog vom Abgas

Der Himmel voll mit Wolken
Doch manche Nächte kristallklar
Die Stadt die niemals schläft macht die Nacht zum Tag (ah)
Die Clubs voll und der Bass klopft aus den Speakern
Schweiß tropft von der Decke
und draussen färbt sich der Himmel rot, gelb, lila

CHORUS
Track Name: Oktober
VERS 1:

Verkatert aufgewacht
Der Kopf drückt
Ich weiß gerade nicht wo ich bin,
wo ich war letzte Nacht
Verschwommene Bilder
vernommen mit Filter
Vieles vergessen oder verdrängt

Aufstehn, Track aufnehm´ , rausgehn
Die letzten Sonnenstrahlen brenn´
auf die Haut
Die letzten großen Tage dieses Jahres
und ich lächle müde in den Abend dieses Tages

Treffe meine Leute, beste Freunde,
der Himmel so farbenfroh
Laufen durch die Straßen dieser Stadt ins Abendrot
Mit müden Augen und müden Gliedern
die Sonne rot und klar
Im Horizont badend wie in unseren Herzen Melencolia

Und wie viele Abende in diesem Leben auch vergehen
Der heutige ist so melancholisch süß
wie die Augen die vor Tränen nichts mehr sehn
Tränen vor Freude/ Tränen vor Trauer
Erzeugen in dem Nebel von heute einen Regenschauer
Die letzte warme Aurora
Der letzte warme Monat
Der beste Tag im Oktober
Bald ist es dunkel wie im Sarg und
im Himmel leuchtet die Korona
(Es ist…)Verkatert aufgewacht
Der Kopf drückt
Ich weiß gerade nicht wo ich bin,
wo ich war letzte Nacht
Verschwommene Bilder
vernommen mit Filter
Vieles vergessen oder verdrängt

Aufstehn, Track aufnehm´ , rausgehn
Die letzten Sonnenstrahlen brenn´
auf die Haut
Die letzten großen Tage dieses Jahres
und ich lächle müde in den Abend dieses Tages

Treffe meine Leute, beste Freunde,
der Himmel so farbenfroh
Laufen durch die Straßen dieser Stadt ins Abendrot
Mit müden Augen und müden Gliedern
die Sonne rot und klar
Im Horizont badend wie in unseren Herzen Melencolia

Und wie viele Abende in diesem Leben auch vergehen
Der heutige ist so melancholisch süß
wie die Augen die vor Tränen nichts mehr sehn
Tränen vor Freude/ Tränen vor Trauer
Erzeugen in dem Nebel von heute einen Regenschauer
Die letzte warme Aurora
Der letzte warme Monat
Der beste Tag im Oktober
Bald ist es dunkel wie im Sarg und
im Himmel leuchtet die Korona
(Es ist…)

CHORUS:

Oktober
Die Sonne ein letztes mal so
Rot und klar
Bevor es dunkel wird / Es – Es dunkel wird

VERS 2:

Die Sonne am Himmel wie eine süße Orange
macht diese kühle Fassade zu einer Sommercollage
Meine müde Visage
belebt von den warmen Sonnenstrahlen
Könn´ mir ein Lächeln entlocken
und in dem kalten Brocken
unter meiner linken Brust ertönt ein warmes Pochen
Das Weiß dieser Zeit wird noch einmal gelb – wie alte Knochen

Von Gelb zu Gold, von Gold zu Kupfer
geht die Sonne ihren Weg in die Nacht – geht unter
Von Kupfer zu grau, von grau zu schwarz
geht die Sonne ihren Weg weit (weit) weg vom Tag
Kühle Luft
durchflutet die letzten Sonnenstrahlen
Der süße Duft
des Sommers verfliegt mit dem Fallen der Blätter in goldenen Farben
Buntes Laub
Ein Funkeln im Blau – des Himmels
Hörst du meine Stimme?

Ich – erzähle dir von den Tagen von morgen
Gebe dir die Antwort auf die Fragen die dich sorgen
Warum – fühlt sich jeder Winter kälter an?
Warum ist es so finster?
Warum wird mit jeder Flocke im Schnee die Erde weiß,
das Herz zu Eis ?
Und warum stehe ich abends hinter der Fensterbank?
Mit sehnsüchtigem Blick nach draussen in die Ferne
Über verschneite Häuser, Sehnsucht nach Leben bis ich sterbe

Soviele Schritte – durch Regen und Wind
Vergangenheit wie die ersten – Zähne als Kind
Nun auf der Suche nach Sonne und Licht
Doch graue Wolken versperren oft die Sicht
Man könnte meinen irgendjemand wolle das nicht
Wer gönnt schon dem anderen etwas?
Ver pöhnt von den anderen, Ey was..
..wollt ihr alle von mir?
Tausende Hände greifen nach mir
Fauchende Hälse mit hungrigen Kiefern beißen nach mir

CHORUS:
Oktober
Die Sonne ein letztes mal so
Rot und klar
Bevor es dunkel wird / Es – Es dunkel wird
Track Name: Echte Liebe
VERS 1

Ich bin echt – so echt, das die Wahrheit dich verblendet!
Schreibe Text um Text, hunderzwanzig Grad heiß, du verbrennst dich!
Menschen sprechen zueinander und merken nicht das sie sich fremd sind
Fremd zueinander – fremd zu sich selbst
Bauen sich Egos auf, und alle sind nur Fake
Setze dich zu mir, erzähle mir Dinge über dich
Spreche Sätze aus dem Innern direkt in mein Gesicht
Blicke mir tief in die Augen und du siehst du kannst mir trauen
Stricke Netze und baue aus Wörtern deine eigene Kirche – deinen Glauben
Schreibe deine eigene Bibel
Aus täglichen Geschehnissen, Momenten die dir begegnen
Finde dich selbst, werde dein eigener Held,
Befreie dich aus den Zähnen dieser beißenden Welt
Nutze dein Herz, Benutze deine Hände
Baue Brücken, auch zur Fremde
Tausend Stücke – alles führt zum Ende
Worte fallen, und stürzen dich wie Wasserfälle
Oder stützen dich wie Stangen Zelte
Es wird Zeit für Wahrheit gegen die blanke Kälte

PRECHORUS + CHORUS:

Zeig mir dein Gesicht
Blick mir in die Augen
Zeig mir deine Sicht
Ersticke mich mit tausend - Blicken

Raub mir meinen Atem
Lasse mich dich lieben
Lass mich in Gedanken baden
Lasse mein Herz von dir besiegen..

Ich lasse – mein Herz von dir besiegen
Ich lasse – mein Herz von dir besiegen
L-L-Lasse – mein Herz von dir besiegen
Es fühlt sich wieder an wie echte Liebe


VERS 2:

In manchen Nächten lieg ich – neben diesen
Synthies auf dem Teppich und die
Headphones ballern wie Crack, knallen
Beats in meine Ohren – Das ist echte Liebe
Das beste Feeling! Schallwellen im Kopf
Wie oft – bin ich mit Kopfhörern eingeschlafen
auf meinem Flokati, nach einer langen Nacht voll Party
Die Hand immer noch an den Tasten vom KORG
Neben Seiten mit krak´ligen Zeilen mit schlechten Reimen, doch jedes Wort
entsprang meinem Herz oder meinem zerstreuten Verstand
Schrieb schon mit 13 Rap-Gedichte weil niemand diesen Streuner verstand
Und bis heute, sind wir treu der – Bleistift und ich – wir erwecken Träume
Sind beste Freunde
Doch gemeinsam mit diesen Klängen
Warte ich noch immer mit einem Seufzen auf diesen Engel

PRECHORUS + CHORUS:

Zeig mir dein Gesicht
Blick mir in die Augen
Zeig mir deine Sicht
Ersticke mich mit tausend - Blicken

Raub mir meinen Atem
Lasse mich dich lieben
Lass mich in Gedanken baden
Lasse mein Herz von dir besiegen..

Ich lasse – mein Herz von dir besiegen
Ich lasse – mein Herz von dir besiegen
L-L-Lasse – mein Herz von dir besiegen
Es fühlt sich wieder an wie echte Liebe
Track Name: Winterschlaf
Ich wache auf doch träume
Im schwarzen Raum erwacht heute
ein neuer Tag, doch bleibe ich die Säule
des Tempels meiner Träume

Liege still, will Frieden will
mein Leben im Schlaf leben,
in der Ruhe den Tag sehen
Niemals – aufstehn
Niemals – ein Leben voller Zwänge in Kauf nehmen
Niemals – ins Diesseits zurück
Zuviel Zeit verdrückt all der Alltag

Schlafwandelnd im Halbschlaf
Man nennt mich Hadrian der Graf
Die Welt dreht sich weiter um den Wahnsinn,
all der Wahn liegt Brach..für mich

Ich überwintere zusammen mit Igeln und Siebenschläfern
Herzschlag und Atmung verlangsamt,
schließt sich das Siegel wie Särge in tiefen Gräbern
Und wenn ich schlafe, erfülle bitte meine Bitte wenn ich sage:

Chorus:
Bitte wecke mich nicht auf
Wecke mich nicht auf
Die Decke ist mein Haus
Unter ihr lebt ein Traum
der bist zum Frühling nicht vergeht
Bis zum Frühling nicht vergeht
Mit den ersten warmen Tagen werde ich wiederbelebt

Bitte wecke mich nicht auf
Das grelle Licht ist aus
Ich lebe weiter im Traum
Lebe weiter im Traum