Windlicht

by GRAFI

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credits

released March 10, 2015

Music/Lyrics/Production: GRAFI
mastered by Nikita Kamprad

cover/design: GRAFI

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GRAFI Berlin, Germany

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Track Name: Windlicht
(Vers 1)

Ein Streichholz entzündet den Docht der Lampe,
In meim Kopf ein düsteres Loch aus Gedanken,
Die Nachtluft kalt, Wind bläst mir um den Hals
Ich blicke nach oben, keine Sterne funkeln im All
Das Licht dicht bei mir, es weist mir den Weg
Die Sicht nicht weit – kein Plan wohin es geht
Kann nicht in die Zukunft sehn, doch Stillstand ist das Ende
Also laufe ich weiter, nicht mal Treibsand kann mich bremsen

Das Geld wird knapp, Leben nur für den Moment
Bis zum Monatsende angewiesen auf jeden Cent
So lebt man vor sich hin auf der Suche nach dem ewigen Glück,
Hat man es einmal berührt will man nie wieder zurück

Die Flamme sie flackert, scheint mal weniger, mal mehr
Wie lange setzt sie sich gegen den Wind zur Wehr?
Wo ist das Ziel, soweit kann ich von hier nicht sehen
Wolken hängen tief, weinen, es prasselt der Regen

(REFRAIN)

Doch egal wie weit der Weg zum Licht ist,
Ich folge weiter meiner Spur Schritt für Schritt,
Kämpfe mich durch Sturm und Dickicht
Durch Dörfer, Wälder und die City

Und egal wie schwer und dunkel die Sicht ist,
und wie lange auch die Suche nach dem Sinn ist
Weiter brennt - das Windlicht
Weiter brennt – das Windlicht

Das Windlicht
und es brennt und es brennt und es brennt und erlischt nicht
Weiter brennt das Windlicht


(Vers2)

Führ ich Selbstgespräche oder denke ich nach?
Ist das was ich denke auch das was ich letztlich sag?
Ist jeder Mensch ein Fremder, bis zu meinem letzten Tag?
Wie oft kann man etwas drehn und wenden bis es wieder ist wie es war?

Im Geist schon oft hinabgestiegen ins Grab
Kurz geblieben, dachte nach und lag frierend im Sarg
Doch das Leben gibt nicht nach und so liege ich wach,
Der Tag erfüllt von Lärm und Krach bis zur Stille der Nacht

Manchmal fühl ich mich allein in der Stadt
Millionen Menschen um mich rum doch kein Gesicht das lacht
Ich überlege mir vielleicht mehr um die Häuser zu ziehn
Doch sitz im nächsten Augenblick schon wieder träumend am Beat

Der Himmel grau über den Dächern in Berlin
Taube Seele/ Augen sehen keine Sterne am Zenit
Wenn es wirklich einen Gott gibt, kann ich ihn hier nicht sehen
Hinter all den Wolken - Kopf nickt - es prasselt der Regen

(REFRAIN)
Track Name: Nachtwandler
(Vers1)

Schritt für Schritt, durch die Straßen der Stadt,
Dickicht aus Blitzlicht, neonfarbene Nacht
Sonnenbrille im Gesicht, im Glas spiegeln sich
Dunkle Fassaden, Glühwürmchen fliegen um mich

In meinem Kopf fließt die Schrift,
Buchstaben wie Gift,
Geformt zu Sätzen, verletzend und tödlich
Hinterlassen Staub wie der Schweif eines brennenden Phönix,
überfliegen die Grenzen des Königs

Die Wahrheit verbrennt deine Lügen
Liebe und Hass, beides starke Gefühle
Dein altes ICH vergraben zu Tale, dort unten am Hügel.
Dein kühles Herz glimmt, beginnt wieder zu glühen.
Zu schlagen im Takt.
Leichter /gesagt/ als getan, /aber was / wenn ich sag /ich habs einfach gemacht?
Den Funken in deim Herzen wieder entfacht,
mit ein paar wenigen Worten durch das Dunkel der Nacht.

(REFRAIN)

Durch das Dunkel der Nacht
Sterne / funkeln / in / weiter / Ferne / nur noch schwach
Durch die Adern pumpt der Bass.
Die Strassen sind nass.
Kein Auge mach ich zu, bin seit Tagen schon wach.

(Vers2)

Seit Tagen schon wach
Der Magen voll Schnaps
Die Lunge schon schwarz
Das Geld is verprasst

Lichter / sie tanzen / mit unseren Beinen
Malen mit Strahlen / Muster und Kreise
Nachtmenschen lachen / knutschen und feiern
Oder zerschlagen Flaschen / beim husten und reihern
Weed gemischt mit Nikotin weggeraucht
Am Ende der Nacht alle Endorphine verbraucht
Amphetamine lassen dich / fliegen im Rausch
Je höher du fliegst umso tiefer / fällst du dann auch
Und ich sah deine Augen funkeln wie ein Smaragd
Doch hab dich nicht angesprochen / bin zu dumm für den Quatsch
Dann bist du gegangen / ich hab die richtige Sekunde verpasst
Fährst auf Gleisen nach Hause / durch das das Dunkel der Nacht

(REFRAIN)

Durch das Dunkel der Nacht
Sterne / funkeln / in / weiter / Ferne / nur noch schwach
Durch die Adern pumpt der Bass.
Die Strassen sind nass.
Kein Auge machst du zu, bist seit Tagen schon wach.
Track Name: Morgenrot
(Vers1)

Kennst du das Gefühl / wenn du innerlich völlig leer bist
Dein Herz wie Stein, kalt und gefühlt 100 Kilo schwer ist
Die Zeichen der guten Zeiten wie Spuren im Schnee verwischt
Es fühlt sich so an als ob dein Leben nichts mehr wert ist
Dein Lachen verschluckt, kein Mundwinkel zuckt,
Kein Himmel zu sehn, kalte Winde die wehn
Die Erde bleibt stehn, du versuchst trotzdem
weiter zu gehn, willst den Blick ins Leere verstehn
Die ganze Drecks-Welt gegen dich?
Denk dran das du nicht das einzige Wesen deiner Spezies bist
Das es Menschen gibt die mehr leiden und wesentlich
mehr Probleme haben, also wach auf - seh ins Licht.
Tränen schmecken salzig - waschen dein Gesicht
Waschen deine Seele rein / zeigen das du noch am Leben bist.
Tu nicht so als wärst du morgen schon tot,
Wenn ein neuer Tag erwacht blicke ins Morgenrot.

(Prechorus:)

Es gibt Tage / ohne / das Gold der Sonne,
Tage / mit großen - Wolken und Donner,
Doch nach jedem Regen öffnen sich die Pforten hoch
oben im Himmel und der Tag malt dir ein Morgenrot.

(REFRAIN)

Morgenrot – Morgenrot – Morgenrot – Morgenrot
Morgenrot – Morgenrot- Morgenrot – Morgenrot
Morgenrot mal dir ein Morgenrot blicke ins Morgenrot ins Morgenrot
Heut is der Morgenrot malt dir ein Morgenrot blicke ins Morgenrot ins Morgenrot

(Vers2)

Du wartest auf das Morgen-roooot
fragst dich wie wirst du die Sorgen loooos
Kummer bedeckt deinen Verstand, in der Hand ein Blunt,
Rauch und Glut, Kalt die Nacht, du brauchst noch ein Zug

Kopf benebelt, Augen zu,
gefühlte tausend Nächte denkst du nach und wartest du
das dein Herz wieder schlägt, durchströmt von warmem Blut
Wann hast du das letzte mal gesagt „Ja mir geht es gut“

Kalte Zeiten, Für immer Winter, so fühlt sich das an
Doch in den Weiten ist ein Flimmern, berdotfarbener Glanz
Und es kommt näher und näher, mit jeder Sekunde die geht
Es wird heller – wird heller - je schneller die Erde sich dreht
Und auf den alten Hausruinen glänzt golden das Moos,
Die Sonne erlöst den Schein vom vollen Mond,
Ein neuer Tag, neue Hoffnung, geboren im Schoß
dieser ewigen Nacht, die Welt erwacht, Blicke ins Morgenrot!

(Prechorus)

(REFRAIN)


{Rot der Himmel, verwelkt ist die Nacht
Rosen glimmen über dem Weltendach}
Track Name: Rauchzeichen
(Vers1)

Du siehst mich Rauchschwaden ausatmen
während ich lautstarke Beats auffahre
Mit Krautfahne Dunst ausatme
und Tinte aufs Blatt auftrage
Wort um Wort bildet sich Text um Text
Zeilen die ich aufschreibe versteinern das Hier und jetzt
Wenn mein Herz zu klopfen stoppt, pocht es weiter auf den Tracks
Musik ist mein Gott / Ohren und Herz meine Essenz
Meine Worte die Waffe die sie fürchten
Knochen zerhacken und würfeln
Stifte wie Fackeln veraschen, verwüsten
Schrift hart wie Punches und Tritte von Füßen
Im Innern erklingen die singenden Stimmen
Stimmen die schwingen wie Klingen von Messern
Schwimmend in Tiefen von stillen Gewässern
erklimmen, versinken sie dich und dein Festland
Texte entfachen das Feuer
Blätter verbrannt, das Herz heiß wie Boiler
Siehst du vor mir wie die Wolken aufsteigen?
Aus Herzglut, sie verbreiten die Zeichen

Meinen Mund könnt ihr mir niemals verbieten
Das Windlicht, ein Gelbstich in grauen Ruinen
In den Weiten des Geistes diese Zeilen geschrieben
Siehst du nun die Zeichen wie sie an dir vorbeiziehen

(REFRAIN)

Rauchzeichen die aufsteigen von Textzeilen die ich aufschreibe (yeah)
Alles brennt
Feuer wird zu Asche und Staub,
wie nach einem Schuss wenn die Waffe dann raucht
Rauchzeichen die aufsteigen von Textzeilen die ich aufschreibe (yeah)
Alles brennt
Molotow aus der Flasche gebaut,
schwarze Maske übern Kopf gezogen, die Straßen voll Rauch

(Vers2)

Siehst du die Rauchschwaden / auf Straßen
von roten Feuern die wir in der Faust tragen
Sturmmasken aufhaben
Gegen aufragende Hausfassaden
Aussagen mit großen Buchstaben in schwarzer Farbe aufmalen
Goldene Flammen verbrennen die Lügen
Nach Worten die Taten - zum sprechen zu müde
Sprengen die Fesseln an Händen und Füßen
Ketten, sie brechen, wir fluten die Wüste

Kalt der Asphalt dieser bebenden Gassen
Schreie durch Hals und durch Kehle verblassen
Stehen im Nebel, der Regen am prasseln
Leben ist Leben und Leben lassen
Und wir schreiten voran
Gemeinsam wie ein Orkan
Träume in unserm Verstand
fliegen wie Tauben hinaus in das Land
Ja, und wir schreiten voran
Gemeinsam wie ein Orkan
Zäune in unserm Verstand nun gesprengt
Rauchzeichen ziehn übers Land

(REFRAIN)
Track Name: Ωmega
(Vers1)

Blut, Schweiß, Tränen
Das Leben ein ewiges Training
Jeder Text legt neues Gewicht auf die Bare
die ich trage bis ich gehe
Gehe, an einen Ort wo die Zeiten still stehen
Kein Wort mehr fällt, sie nicht mehr über mich reden
Alle Blumen verwelkt – im Garten Eden und beten
half noch nie und hilft auch dann nicht wenn ich alleine da stehe
Über mir kreisen die Krähen
spreizen die Flügeln mit Federn – schwarz wie die Nacht
Krächzen heißer durch die Schnäbel
Geben zu verstehen das Leben ist keine liegende Acht
Das Schwarzgefieder der fliegenden Siedler
lässt die Sonne nie wieder scheinen am Zenit da
soviele von ihnen den Himmel besiedeln und Kriege
nicht gewonnen werden können
Mein Leben in den Händen von Dieben
Die Grenzen zu fremden Welten längst überstiegen.
Über den Tod hinaus siegt nur die Liebe.
Augenlider am schließen
ich erliege den Tiefen.
Ruhe in Frieden.

(REFRAIN)

Weit draussen hörst du das Rauschen der Wellen
Schallwellen, sie klopfen aus großen Boxen
Musik bleibt für immer immer
Doch ich treibe hinaus – ins offene Meer – mein Körper ist leer – leer - leer
Weit draussen hörst du das Rauschen der Wellen
Schallwellen, sie klopfen aus großen Boxen
Musik bleibt für immer immer
Doch ich treibe hinaus – ins offene Meer – mein Geist ist so fern fern fern

(Vers2)

Blut, Schweiß, Tränen
Das Leben ein ewiges Training
Ein - Geben und Nehmen,
Ein - Kommen und gehen
Von funkelndem Licht
ins Dunkel geblickt
Die Kerzen gehn aus
Der Funken erlischt
Bitte streiche mir mit den Fingern über meine offenen Augen
Das sie sich auf immer schließen und lege dann zwei Münzen auf denn
Der Fährenmann holt mich ab, bringt mich zur anderen Seite
Mein Wesen bald fort, doch ich bleibe bei euch im Geiste
Ich treibe – treibe – auf dem Meer zwischen den Gezeiten
Meine Seele spreizt die Flügel wie ein Eisvogel und fliegt über Klippen und Gipfel,
Richtung Weltall, die Unendlichkeit nun endlich begriffen
In Ewigkeit Amen
Ich lege mich schlafen
Auf der anderen Seite,
ihr braucht nicht auf mich zu warten
Ich erliege den Tiefen
Ruhe in Frieden

(REFRAIN)